VTs mit Assistent anlegen

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Letzte Änderung 15.02.2011

 

Virtuelle Tabellen anlegen

 

Virtuelle Tabellen werden mit Hilfe des Tabellen-Assistenten angelegt, den Sie über das Menü Datei > Neu > Virtuelle Tabelle aufrufen.  Es ist empfehlenswert, Virtuelle Tabellen im Standard-Ordner VirtuelleTabellen im Projektmanagement abzulegen. Bei der Wahl des VT-Namens sind Leer- und Sonderzeichen mit Ausnahme des Unterstrichs nicht erlaubt. Für die jeweiligen Spalten lassen sich nicht nur Datentyp und Länge, sondern auch Formatierungen festlegen. Der Tabellen-Editor generiert aus den Tabelleninformationen schließlich statische Klassen.  Virtuelle Tabellen lassen sich jedoch auch programmatisch erzeugen und instanzieren.

 

 

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1.Wählen Sie im Menü Datei > Neu > Virtuelle Tabelle.

2.Geben Sie im folgenden Dialog bei Name einen beliebigen Namen für Ihre Virtuelle Tabelle an, z.B. Kunden.

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3.Legen Sie bei Ordner fest, wo im Projektmanagement die neue Virtuelle Tabelle abgelegt werden soll und bestätigen Sie mit OK.

4.Legen Sie im folgenden VT-Editor bei Spalten die Spalten (Datenfelder) der Virtuellen Tabelle und die jeweiligen Datentypen dafür fest. Klicken Sie auf add_col, um eine neue Spalte anzulegen.

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5.Legen Sie bei Bedarf weitere Einstellungen für die neue Spalte fest.

6.Definieren Sie eine Spalte der Tabelle als Primärschlüssel. Wählen Sie dazu die Option bei primary_keyan.

7.Definieren Sie eine Spalte der Tabelle als Hauptspalte. Wählen Sie dazu die Option bei primary_columnan.

 

 

Optionen

 

Hauptspalte - Definiert dieses Datenfeld als aussagekräftigste Information, das bei Verknüpfungen mit GUI-Komponenten als Datenquelle automatisch vorgeschlagen wird.

Primärschlüssel - Der hier gespeicherte Wert wird als Primärschlüssel definiert.

Persistent - Kennzeichnet dieses Feld als persistent, d.h. es ist auch in der verknüpften Datenbanktabelle vorhanden. Nur Werte von persistenten Datenfeldern können abgespeichert werden. Nichtpersistente Datenfelder dienen lediglich als Hilfsspalten für die Ausgabe hinzugejointer Daten auf dem Bildschirm.

Link - Bei nichtpersistenten Datenfeldern werden die Relationen angezeigt.

Name - Name des Datenfeldes bzw. Spaltenname der Virtuellen Tabelle.

Typ - Definiert, welche Art von Daten hier gespeichert werden kann, z.B. VARCHAR für beliebige Zeichenketten oder DECIMAL für Fließkommazahlen.

Länge - Definiert, wie viele Zeichen maximal gespeichert werden können. Zu lange Zeichenketten werden abgeschnitten.

Autowert - Dieser Wert wird automatisch vergeben und i.d.R. zur Speicherung der eindeutigen ID eines Datensatzes verwendet. Die Datensatz ID wird immer von der Datenbank vergeben. Ausnahme: Wird ein neuer Datensatz an die Virtuelle Tabelle angehängt, z.B. durch die Virtuelle Tabellen Methode addRow( ), dann wird der Autowert von der Virtuellen Tabelle vergeben. Sobald jedoch die Daten der Virtuelle Tabelle in einer entsprechenden Datenbank-Tabelle abgespeichert werden, wird der von der Virtuellen Tabelle erzeugte Autowert durch einen neuen Autowert ersetzt, der nun von der Datenbank erzeugt wird - der echten Datensatz ID. Die frisch erzeugte ID wird dann automatisch in die Virtuelle Tabelle zurück geschrieben, sodass nach einem Speichervorgang automatisch die korrekte Datensatz ID in der Virtuellen Tabelle steht. Der erste Autowert beginnt bei 1.

Null - Falls kein Wert abgespeichert wird, wird automatisch der Wert null gespeichert.

Standard - Der Standardwert wird dann gesetzt wenn ein Feld nicht Null sein darf.

Sichtbar - Damit legen Sie fest, ob das Datenfeld bei der Ausgabe, z.B. in einer Table angezeigt werden soll oder nicht. Nicht sichtbar sollen i.d.R. IDs sein.

Editierbar - Damit legen Sie fest, ob die Werte in diesem Datenfeld bei der Ausgabe geändert werden können oder nicht.

Beschriftung - Text, der in der Kopfzeile einer XdevTable angezeigt werden soll. Wenn kein Wert angegeben wird, erscheint der Name des Datenfeldes. Für mehrsprachige Oberflächen können Sie hier eine Text-Variable angeben. Die Einstellung wird beim Generieren eines Formulars automatisch für das entsprechende XdevLabel übernommen.

Bevorzugte Breite - Wenn die Daten der Virtuellen Tabelle in einer XdevTable auf dem Bildschirm ausgegeben werden, erhält die Spalte die hier angegebene Breite in Pixel.

Ausrichtung - Wenn die Daten der Virtuellen Tabelle in einer XdevTable auf dem Bildschirm ausgegeben werden, wird der Text wie hier eingestellt links- bzw. rechtsbündig dargestellt oder zentriert. Die Einstellung wird beim Generieren eines Formulars automatisch für die jeweilige Formular-Komponente übernommen.

Format - Bei der Datenausgabe wird der Wert automatisch gemäß den hier vorgenommenen Einstellungen formatiert ausgegeben, z.B. mit Währungs- oder Prozentzeichen, Tausender-Trennzeichen oder als Datum oder Uhrzeit. Die Einstellung wird beim Generieren eines Formulars automatisch für die jeweilige Formular-Komponente übernommen.

Inhalt - Daten dieses Datenfeldes können für die Darstellung in einer Table als Image-Objekt gerendert werden.